Aus der Praxis für die Praxis - die Dozentinnen

Susanne Blum-Lehmann

Dr. phil, Diplom-Sozialgerontologin, Ausbildnerin

 

unterrichtet an den SfA und ist bei AAI Generationen und Alter  als Studienleiterin und Vorstandsmitglied dabei.


Susanne Blum über das Durchdringen der Altersmaske:
"Alter hat viele Gesichter, auch freundliche, aber wer das eigene Altern verdrängt, sieht nur die Altersmaske. Sie verbirgt die Persönlichkeit. Das heisst, man nimmt bei alten Menschen vor allem das Alter wahr und kaum mehr ihr Wesen. Um das zu ändern, muss man zuerst das eigene Altern anschauen können. Ihr kriegt jetzt einen Spiegel, und ich lade Euch ein, den Blick hinein zu wagen und Euch mit der alternden Person zu beschäftigen, der Ihr da begegnet."

 

Silvia Balimann

Pflegefachfrau HF, HöFa Gerontologische Pflege, Ausbildnerin FA

 

unterrichtet an den SfA und ist bei AAI Generationen und Alter als Seminarleiterin Zürich und Vorstandsmitglied dabei.

 

Silvia Balimann über das Kennen der eigenen Kompetenzen:
"Ihr verfügt über Fähigkeiten, die für Euch so selbstverständlich sind, dass Ihr nicht einmal wisst, dass Ihr sie habt. So nützen sie aber weniger, als sie könnten. Zum Beispiel bei einer Stellenbewerbung: Wenn Ihr Eure Kompetenzen da nicht glaubwürdig präsentieren könnt, habt Ihr schlechtere Chancen. Um sie hervorzuheben, müsst Ihr sie selbst gut kennen. Dann seid Ihr auch selbstsicher. Weil Ihr wisst, wovon Ihr sprecht!"

 

Doris Herzog-Spinnler

Pflegefachfrau HF, IP-Beraterin SGIPA, SGfB, Erwachsenenbildnerin

 

unterrichtet an den SfA und ist bei AAI Generationen und Alter als Seminarleiterin Basel und Vize-Präsidentin dabei. 

 

Doris Herzog über Wachsen durch Ermutigung:

"Ermutigung ist seelische Nahrung. Kleine Zeichen der Aufmerksamkeit können Grosses bewirken. Echtes Interesse zu haben, wirklich zuzuhören und es auch zu zeigen, kann sehr ermutigend sein. Probiert es doch gleich im nächsten Gespräch aus. Wendet Euch der Person ganz zu und versucht sie durch Nicken, ein kleines Ja oder Ähnliches zu bestärken, zu beachten.   Ihr werdet staunen, wie Euer Gegenüber dadurch wächst ..."

 

Martina Wieland

Beraterin SGfB, IP-Beraterin SGIPA, Fachfrau für Gerontologie SGIPA

 

unterrichtet an den Seminaren für Altersarbeit.

 

Martina Wieland im Workshop für den Umgang mit Träumen:
Anna sitzt niedergeschlagen auf ihrem Stuhl und erzählt, dass sie von einem Adler geträumt hat. "Wenn du magst, dann stell dich in den Kreis und zeige uns deinen Adler!" Der erste Versuch ist noch etwas zaghaft. „Breite die Arme aus, richte dich auf. Deine Arme sind weite Schwingen, du gleitest majestätisch durch die Lüfte, den Blick bis zum Horizont!“ Und da steht eine völlig andere Anna in der Klasse, strahlend, offen und schön!

 

Annerös Zwahlen

IP-Beraterin SGIPA, Erwachsenenbildnerin PH, Supervisorin IAP-NLP

 

 

Annerös Zwahlen von wegen "Verwirrt nicht die Verwirrten":

"Gerade bei verwirrten alten Menschen ist die "Haut" dünn geworden. Die Antennen für feine Abstufungen von Annahme und Ablehnung, der Missbilligung oder Übereinstimmung sind besonders feinfühlig. Dies erfordert  von Euch Echtheit und einfühlendes Gehen in den Schuhen des anderen." − Zwischenruf einer Teilnehmerin:  "Darum tragen Sie heute zwei verschiedene Schuhe!" − Annerös schaut verwirrt auf ihre Füsse − und tatsächlich ...

Irene Bush

dipl. Mal-, Gestalt- und Kunsttherapeutin und Supervisorin

 

 

Irene Bush über Animation und Ansteckung:
"Alte Menschen wollen nicht (zu Tode) beschäftigt werden. Sie haben das Recht, einfach dazusitzen und ihren eigenen Film im Kopf laufen zu lassen. Wenn Ihr sie zur kreativen Beschäftigung motivieren wollt, müsst Ihr Eure eigene Freude und Begeisterung daran entdecken, damit sie dann ansteckend  wirken kann, vielleicht auf unerwartete Weise: Während Ihr die Bilder für eine Collage zusammen sucht, sieht der alte Mann ein Bild vom Wiener Prater und erzählt von einer schönen Reise."